Autoexport - Ihre Optionen

Kfzexport

Jeder fünfte Autobesitzer entscheidet sich beim Verkauf seines Altwagens für einen Export. Möchten auch Sie Ihr Fahrzeug ins Ausland weiterverkaufen, gibt es dafür prinzipiell zwei Optionen. Ein Export kann eigenständig durchgeführt werden, was jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden ist. Die einfachere Variante ist, sich an einen zertifizierten Exporthändler zu wenden. Hier erfahren Sie, wie der Export durch einen Händler abläuft. 

Der Export durch einen Händler

In der Regel ist es immer einfacher, einen Verkauf über einen Fachmann abwickeln zu lassen. Dabei läuft dieser unkompliziert und bequem ab. Führen Sie den Export selbst durch, ist die Suche nach einem Endabnehmer im Ausland meist schwierig und lange. Des Weiteren kann man sich nicht hundertprozentig sicher sein, dass dieser ein seriöser Verhandlungspartner ist. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich einen professionellen Exporteur bei Ihnen vor Ort suchen. Dabei spielt es normalerweise keine Rolle, welches Automodell Sie besitzen. Im Ausland ist so gut wie jede Marke gefragt und auch das Baujahr spielt eine eher unwesentliche Rolle. Es muss lediglich gegeben sein, dass das Fahrzeug noch fährt. Auch wenn Ihr Fahrzeug bereits über 250.000 Kilometer zurückgelegt hat, ist das kein Ausschlusskriterium für den Kauf Ihres Wagens. Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt ist die Nachfrage nach solch einem Modell eher gering, wohingegen Sie besonders im osteuropäischen und afrikanischen Ausland mit Sicherheit noch einen Abnehmer finden. Dieser fährt das Fahrzeug auch in einem schlechten Zustand noch weiter und legt wenig Wert auf die Instandhaltung und Pflege, während ein Abnehmer in Deutschland selbst noch viel Geld in die Aufbereitung des Fahrzeuges stecken würde. Alleine wegen der anstehenden Hauptuntersuchung, die jedes zweite Jahr anfällt, müssen Schäden am Fahrzeug behoben sein. Erfüllt Ihr Gebrauchtwagen die Vorgaben nicht, erhalten Sie für diesen keine TÜV-Plakette. Nach spätestens zwei Monaten sind Sie dann nicht mehr berechtigt Ihren Wagen zu fahren. Im Ausland spielen solche Vorgaben keine Rolle. Daher darf Ihr Auto für einen Export auch größere Mängel, wie Unfall- oder Getriebeschäden, vorweisen. Hauptsache Ihr Fahrzeug passt auf das Schiff des Exporteurs.

So läuft ein Export ab

Da Sie nun über die  Vorteile eines Verkaufs an einen Exporthändler Bescheid wissen, gibt es einige Aspekte, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Zunächst ist es erforderlich den genauen Restwert Ihres Wagens zu ermitteln. Schätzen Sie den Wert Ihres Wagens nicht selbst ein, sondern vertrauen Sie auf die Erfahrung eines Fachmanns. Neben Ihrem Exporthändler können Sie weitere Fachmänner und Gebrauchtwagenhändler zu Rate ziehen. So bekommen Sie eine Vorstellung, wie hoch Sie den Verkaufspreis für die Verhandlung ansetzen können. Verlassen Sie sich lediglich auf die Einschätzung Ihres Exporthändlers, besteht die Gefahr, dass dieser Sie über den Tisch zieht. Zusätzlich können Sie Ihren Wagen von zahlreichen Online-Wertermittlungen bewerten lassen. Wir raten Ihnen, hierfür die Schwacke-Liste heranzuziehen. Diese liefert ein genaues Ergebnis und lässt darüber hinaus Sonderausstattungen am Fahrzeug in die Bewertung mit einfließen. Eine weitere Möglichkeit ist, Ihren Pkw einem Gebrauchtwagencheck zu unterziehen. Dadurch erhalten Sie grundlegende Informationen zum Zustand Ihres Fahrzeuges. Mit einem genauen Restwert ist die Basis für die nächsten Schritte gebildet. Nun können Sie mit Ihrem Händler über den Verkaufspreis verhandeln. Unsere Empfehlung: Setzen Sie sich von Anfang an eine Mindestgrenze, unter die der Preis nicht fallen darf. So vermeiden Sie, Ihren Wagen unwillkürlich unter seinem Wert zu verkaufen. Des Weiteren gilt: kein Fahrzeugverkauf ohne einen schriftlichen Kaufvertrag. Erst wenn dieser aufgesetzt ist, sollten wichtige Fahrzeugpapiere übergeben werden. Sonst laufen Sie Gefahr später ohne Geld und ohne Ihren Wagen dazustehen. Halten Sie diese Grundregeln ein, läuft der Export Ihres Autos erfolgreich ab.