Das müssen Sie beim Cabrio-Ankauf beachten

Cabrio für den Sommer

Laut Statistiken hat Essen einen Cabrioanteil von 2,7 Prozent aller Fahrzeuge und belegt damit Platz 7 der Städte mit dem größten Cabrioanteil in Deutschland. Falls Sie sich entscheiden den Schnitt anzuheben und sich ein Cabrio für den kommenden Sommer zuzulegen, sind Sie hier genau richtig. In diesem Blogbeitrag bekommen Sie grundlegende Informationen zum Thema Cabrio und zur Wahl des Verdecks. 

Die "Oben Ohne"-Fahrt

Cabrios galten schon immer als jung und schnell. Und das nicht umsonst: besonders die sportlichen Coupé-Ausführungen sind stärker motorisiert als ein Durchschnittswagen. Wer ein Cabrio kauft erhofft sich ein Gefühl von Freiheit und Luxus. Im Sommer wird Cabriofahren schnell zum Hobby, weshalb es sich lohnen kann ein Saisonnummernschild zu erwerben. Dieses bietet den Vorteil nur in den warmen Monaten Kfz-Steuer und Versicherungskosten zu zahlen. Parkt das Fahrzeug in der kalten Jahreszeit in Ihrer Garage sparen Sie sich zudem Kraftstoffkosten und den Gang durch die Waschstraße. Der einzige Kostenpunkt entsteht lediglich, wenn Sie einen Stellplatz für das Fahrzeug benötigen. Da die meisten Cabrios auf einer Coupé-Bauart basieren, bieten diese meist wenig Komfort. Durch das verstaute Deck ist der Platz im Kofferraum ohnehin eingeschränkt. Zusätzlich lassen sich nur in den wenigsten Cabrios die Rücksitze umklappen, weshalb der Platz noch beschränkter ist. Aufgrund der fehlenden Dachkonstruktion wird die Bodengruppe bei Cabrios zusätzlich stabilisiert, was das Gewicht erhöht. Dementsprechend ist die Nutzlast geringer. Außerdem ist die Rundumsicht im Cabrio meist weniger gut als in einem Kombi. Aus diesen Gründen sind Cabrios in der Regel nicht für längere Fahrten und Urlaubsreisen geeignet. Jedoch gibt es auch vier- und fünftürige Cabrios, die mehr Komfort bieten. Früher wie heute, gelten Cabriolets weltweit als Statussymbol. 

Die Wahl des Verdecks

Was ein Cabrio ausmacht ist die offene Karosserie, die mit einem beweglichen Dach verschlossen werden kann. Das flexible Verdeck wird für die Offen-Fahrt im Kofferraum versenkt. Die Wahl des Verdecks kann entscheidend dafür sein, wie hoch die Kosten und der Aufwand für die Anschaffung, Instandhaltung und Pflege ausfallen. Grundsätzlich ist ein Trend zum Stahlblech erkennbar, jedoch gibt es auch eine Vielzahl an Cabrios mit Stoffverdecken wie der beliebte Mini. Ob Stahl oder Stoff, das Material hat mittlerweile keine Auswirkungen mehr auf die Dichte, Stabilität und Akustikdämpfung des Verdecks. Dennoch unterscheiden sich diese in ihrer Haltbarkeit und Pflege. Stoffdächer nehmen beim Verstauen im Kofferraum weniger Platz weg und haben nur ein geringes Gewicht. Stahldächer, sogenannte Hardtops, gelten als langlebiger und einfacher zu pflegen. Softtops aus mehrlagigem Stoffgewebe sind anfälliger und können selbst durch Substanzen in der Waschanlage beschädigt werden. Auch in den Wintermonaten sind Softtops empfindlicher, weshalb in der kalten Jahreszeit das Sofftop durch ein Hardtop ausgewechselt werden kann, um Schäden durch Feuchtigkeit und Frost zu vermeiden. Bedarfsweise können Sie sich von Anfang an für ein Hardtop entscheiden, um die zusätzlichen Kosten zu sparen. Jedoch muss auch das Hardtop gepflegt und die Klappmechanik regelmäßig kontrolliert werden. Für den Fall, dass Ihr Verdeck beschädigt ist, sollte dieses so schnell wie möglich repariert werden. Anhand von Feuchtigkeitsspuren im Innenraum erkennen Sie meist Risse und Mängel im Verdeck. Je nach Hersteller und Zustand belaufen sich die Kosten auf 1.500 bis 1.800 Euro. Im Allgemeinen gibt es keine einschneidenden Argumente, die gegen die Wahl eines Soft-, beziehungsweise Hardtops sprechen. Oft bestimmen auch die Optik und persönliche Präferenzen die Wahl des Dachs.