Gebrauchte Sportwagen im Preisvergleich - Audi vs. Porsche vs. BMW

Audi TT gebraucht

Viele Autofahrer träumen von einem sportlichen Gefährt mit viel PS und einer gewissen Eleganz. Leider scheitert dies oft am Preis, da ein Neuwagen dieser Kategorie unter 30.000 Euro kaum zu erhalten ist. Somit bleiben ein Porsche oder ein Audi für viele ein Traum. Hier kann ein Gebrauchter allerdings Abhilfe schaffen, da diese oft bezahlbar sind. Für kleines Geld bekommen Sie so schon reichlich PS und vielleicht sogar Ihren Traumwagen. Möchten Sie Ihren gebrauchten Sportwagen verkaufen, ist der Autoankauf Essen die richtige Anlaufstelle für Sie. 

Schon für wenig Geld einen Sportwagen

Den günstigsten Sportwagen erhalten Sie sicherlich, wenn Sie sich für einen Audi TT entscheiden. Mit ein wenig Glück erhalten Sie diesen bereits für unter 4.000 Euro. Sehr beliebt sind die beiden TT Quattro Versionen mit entweder 225 PS oder 250 PS. Allerdings erhalten Sie bei guter Verarbeitung nur zwei Sitzplätze.

 

Als Ölsäufer entpuppen sich allerdings oft die TFSI-Motoren. Tests bescheinigen ihm eine überdurchschnittliche Zuverlässigkeit und auch bei den Bremsen gibt es keine Schwächen zu verzeichnen. Verstellte Scheinwerfer werden ab und zu bemängelt. Das war es dann aber auch schon.  Vielleicht sind noch die Spritzwasserdüsen zu bemängeln, die häufiger einen Defekt vorweisen. 

Porsche mit Ölverlust

Den Porsche Cayman erhalten Sie ab dem Baujahr 1996, womit er zum Rentner der gebrauchten Sportwagen wird. Ganz typisch sind hier Ölverlust an Getriebe und Motor. Auch ein erhöhtes Spiel an den Fahrwerkslagern wird immer wieder kritisiert. Bei Porsche üblich sind die verschlissenen Bremsscheiben. Seit dem Jahr 2004 ist der Porsche 911 aus der Reihe 997 auf den Straßen zu finden. Prüfer bescheinigen ihm eine hohe Zuverlässigkeit, wobei auch hier die Bremsscheiben überdurchschnittlich oft verschlissen sind. Zudem gibt es ausgeschlagene Spurstangenköpfe und ebenfalls Ölverlust an Motor und Getriebe.

BMW

Ebenfalls aus dem Jahr 1996 stammt der BMW Z3 der von der Form her an einen klassischen Roadster erinnert. Hier lässt leider die Verarbeitungsqualität zu wünschen übrig. Und dies, obwohl der BMW in einer Fertigungsstätte in den USA hergestellt wurde, die extra für diesen errichtet wurde. Das Verdeck verschleißt sehr schnell und es kommt zu hohen Klappergeräuschen. Für etwa 8.000 Euro erhalten Sie einen mit einer Laufleistung von 60.000 km. 

 

Doppelt so teuer ist das Modell Z4, obwohl es auch hier Qualitätsprobleme gab. Dies betrifft allerdings die Verarbeitung und nicht die Motoren. Angeboten wird der Z4 mit einer Leistung von 231 PS und 265 PS. Das M-Modell kann sogar 343 PS vorweisen. Die Mängelquote liegt hier unter dem Durchschnitt, weshalb der Werterhalt hier auch besser ist. 

 

Der BMW i8 ist manchen nicht sportlich genug, auch wenn er so aussieht. Der Plug-in Hybrid schafft mit seinem E-Motor nur ein paar Kilometer, was die Verbrauchswerte allerdings trotzdem senken kann. Seit 2014 ist er auf dem Markt und in der Anschaffung noch recht teuer. 

Machen gebrauchte Sportwagen Sinn?

Gebrauchte Sportwagen wie der Audi TT, der BMW Z3 oder der Porsche 911 locken natürlich damit, dass Sie hier für wenig Geld einen tollen Flitzer erhalten. Vernünftige Argumente für solch einen Wagen gibt es selten. Denn sie erhalten hier kaum Ladevolumen, oft nur zwei Sitze und müssen mit hohen Unterhaltskosten rechnen. Aber bei einem Sportwagen geht es um Emotionen. Und hier kann den Sportlern keiner was vormachen. Sie überzeugen mit Fahrspaß und Design. 

Auf diese Punkte sollten Sie beim Kauf achten

Wie bei jedem anderen Fahrzeug, sollten Sie auch beim Kauf eines Sportwagens auf die Kilometerleistung achten. Ab welchem Tachostand Sie lieber Abstand vom Kauf nehmen sollten kann man nicht sagen. Entscheiden Sie sich für einen kleineren Sportwagen, könnten 150.000 km allerdings schon kritisch werden. 

 

Trotzdem ist der Kilometerstand wie bei allen anderen Gebrauchtwagen nur ein Kriterium. Hier gibt es noch viele weitere Dinge zu beachten. Haben Sie sich für einen günstigen Sportwagen entschieden, sollte dies aber nicht der Grund sein das Fahrzeug nicht zu kaufen. Betrachten Sie das Fahrzeug in seiner Gesamtheit. Achten Sie auf die Verschleißteile wie Bremsen und beurteilen Sie die Karosserie. Checken Sie auch den Zustand des Motors und achten Sie hier auf Ölverluste. Auch der Innenraum sollte genau kontrolliert werden. 

 

Beim Erstbesuch sollten Sie sich am besten einen Fachmann mitnehmen, der das Auto ebenfalls in Augenschein nimmt. Hier sehen vier Augen mehr als zwei. Vergleichen Sie die Angaben des Verkäufers mit den Angaben in den Papieren. Stimmt hier etwas nicht oder treten Ungereimtheiten auf, sollten Sie Abstand vom Kauf nehmen. Hat der Wagen erst 60.000 km auf dem Tacho, dafür sind aber die Sitze und Pedale abgenutzt und der erste Rost zeigt sich schon, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Tachomanipluation ist heute keine Seltenheit mehr um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Und dies ist nicht sonderlich schwer. 

Fazit: Auch gebrauchte Sportwagen machen Spaß

Der Kauf von einem Sportwagen stützt sich meist auf Emotionen. Mit einem gebrauchten Sportler können Sie viel Geld sparen und trotzdem sportlich durch die Straßen cruisen. Ein Vergnügen, welches Ihnen niemand nehmen kann.